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HELMTRUD NYSTRÖM
Die GALERIE MÖLLER vertritt Helmtrud Nyström seit 1987
in Deutschland. Ich hatte die ersten Arbeiten von ihr 1976 auf der
Grafikbiennale in Krakow/Polen gesehen und später auf der Ostseebiennale
in Rostock und war so verzaubert, dass ich mir von da an immer gewünscht
habe, sie auszustellen, sobald ich eine Galerie aufgebaut habe.
Der sehr erfolgreichen Ausstellung 1987, bei der sogar die Museen
auf ihr Vorkaufsrecht pochten und viele den Grundstein für
ihre Nyström-Sammlung legten, folgten weitere in der Galerie
und andernorts. Einige ihrer neuen Monotypien konnte ich bereits
im Juni des letzten Jahres in der Landesvertretung Mecklenburg Vorpommerns
in Berlin präsentieren.
Sie interessiert sich für das Verborgene, das Archetypische,
für Zeichen und Symbole der Ursprungsvölker und verwandelt
sie in eigene Zeichen. Sie erschafft eine eigene Bildwelt, in der
ihre Figuren und Zeichen immer wieder auftauchen- eine mythologische,
poetische Welt, die nicht durch Sprache ersetzt werden kann.
Grafik und Malerei haben bei ihr ein ambivalentes Verhältnis,
befruchten einander. Als Grafikerin hat sie mit ihren farbigen Aquatintaradierungen
ihren internationalen Ruhm begründet und auch über die
Galerie viele Liebhaber in Deutschland gefunden. Deshalb werden
neben den Monotypien auch ihre neuesten Farbradierungen gezeigt.
„Ich fühle die Zelle, das Urtier in mir; nach Millionen
und Abermillionen von Jahren habe ich mich selbst in einem Menschen
wiedergefunden.“ Gunnar Ekelöf
Kurzvita:
1939 in Hannover geboren, lebt in Lund/Schweden, 1965-70 Studium
an der Grafikschule Forum in Malmö, seit 1969 zahlreiche Ausstellungen
im Ausland, Teilnahme an allen wichtigen internationalen Grafik-Biennalen
und Triennalen, bedeutende internationale Kunstpreise und Stipendien |
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