Ausstellungsdauer 26.04. – 12.06.2018

JUTTA MIRTSCHIN - Malerei / Grafik

Die in Wustrow auf dem Fischland lebende Künstlerin vor allem als Buchillustratorin bekannt. Sie studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und war an der Berliner Akademie der Künste Meisterschülerin.

Ihr reiches Œuvre beinhaltet u. A. Bilder zu Theodor Storm, Hans Christian Andersen, E.T.A. Hofmann und Eduard Mörike sowie Illustrationen für eine große Zahl von Kinderbüchern, die in Verlagen im In- und Ausland erscheinen. Sie schuf Bilderbücher, wie das Kultbuch «Martin und der Reifen», den Bilderbuchklassiker «Auf dem Hügel ist was los» oder das Cover für Gerhard Schönes «Lieder aus dem Kinderland».

Ihre Illustrationen wurden national und international durch Preise gewürdigt. Sie sind Bestandteil öffentlicher Sammlungen: Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus; Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Kunstbibliothek Berlin; Nationalgalerie Bratislava; Akademie der Künste Berlin; Kunstsammlungen Schwerin; Staatsbibliothek zu Berlin.

Neben ihrer buchkünstlerischen Arbeit widmet sich Jutta Mirtschin seit den neunziger Jahren verstärkt dem Theater. Sie Stattet Inszenierungen mit Kostümen und Bühnenbildern aus und gestaltet zahlreiche Plakate. Immer jedoch befasst sie sich, seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens, mit der freien Kunst. In der Galerie Möller zeigt die Künstlerin eine Auswahl neuerer Arbeiten: Ölmalerei, Aquarelle, Druckgrafik und Pastellzeichnungen.

«Jede Arbeit von ihr hat einen besonderen Reiz, eine besondere Ausstrahlung, etwas ganz Besonderes, so wie die Wesen, die sie auf ihren Bildern agieren lässt. In Jutta Mirtschins Arbeiten spielt immer das Einzelwesen eine Rolle, Figuren, die sie in weite Räume stellt, in Landschaften, die oft nur angedeutet sind oder verhalten in Erscheinung treten. In diesen Landschaften wirken sie oft zerbrechlich, manchmal sogar verloren, nicht unbedingt einsam, eher erwartungsvoll oder nachdenklich, hin und wieder fragend. Es sind sensible, zauberhafte Wesen, die anrühren, uns aber trotz alledem selbstbewusst entgegentreten.»

 

Barbara Martin, Brandenburgische Kunstsammlung

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© Ulrike-Sabine Möller