Ausstellungsdauer 06.09. – 16.10.2018

OLAV THUNE "Vier Jahreszeiten" - Ölmalerei/ Aquarelle/Gouachen

SABINE LANG - Schmuck

Seit Olav Thune 2005 seine erste Personalausstellung in Deutschland in der GALERIE MÖLLER hatte, gehört er mit der geheimnisvollen Eigenart eine im Herzen Kind gebliebenen naiven Malers zum festen Künstlerstamm der Galerie und fühlt sich mit ihr eng verbunden. Er ist 1941 in einem kleinen Ort in Westnorwegen geboren. Ursprünglich hat er im Gesundheitswesen in der Administration und in der Krankenpflege gearbeitet. Während seiner Nachtschichten, in den Stunden, in denen er nicht von den Patienten gebraucht wurde, malte er. Menschliches Verhalten und die Natur gleichsam haben ihn immer interessiert. Erst mit 47 Jahren hat er den großen Schritt in die Öffentlichkeit und später in die Selbständigkeit gewagt.

Sein Ausstellungsdebüt hatte er 1988 in der UKS (Gesellschaft jüngerer Künstler) in Oslo. Zuvor nahm er privaten Kunstunterricht bei Malern in Oslo und studierte von 1985-88 an der dortigen Mal – und Zeichenschule. 1997 und 98 war er Gaststudent an der Hochschule für bildende Künste in Dresden. Seit seiner ersten Separatausstellung, ebenfalls 1988 in Oslo, ist er in seinem Land ein anerkannter und erfolgreicher Künstler. In einem eigenen Text sagt er: “Ich probiere durch meine Bilder die Einzigart und Verletzlichkeit von Einzelmenschen, Tieren und der Natur darzustellen.

Was ich gerne vermitteln möchte, ist das wir mit uns selbst und mit der Umwelt mit Rücksicht umgehen sollten. Vielleicht erkennt der offene Zuschauer etwas in den Bildern, was auch ein Thema im Leben desjenigen darstellt?“ Zitat Ende. In erster Linie sehe ich Kinder in der Landschaft. Diese Landschaft ist zweifellos die norwegische, viel gerühmte mit dem eigenen Licht. Olav Thune liebt Kinder. Er hat selbst drei Töchter. Das Naive, das Ehrliche liebt er an ihnen und möchte das Kindliche auch in sich selbst bewahren.

Seine Bildtitel lauten: “Mein bester Freund“ „Die Neugierigen“ „Spielst du mit mir?“ „Einsames Mädchen“ „Geständnis“ „Das junge Pferd“ „Kannst du ein Geheimnis für dich behalten ?“ Er malt figürlich naiv und abstrahierend zugleich. Er vereinfacht die Figuren, um das Wesentliche zu vermitteln. Seine Farben sind kräftig, der Farbauftrag stark pastös.

 

Die Vorliebe der Galeristin für Schmuck aus alternativen Materialien ließ sie auf die in Hamburg lebende Sabine Lang aufmerksam werden. Seit ihrem Diplom an der Fachhochschule Düsseldorf im Sommer 2005 schafft Sabine Lang u.a. Schmuck aus transparentem Kunststoff. Ihre Vorliebe für dieses Material liegt in dem Geheimnis, das es klar ist wie Wasser, kaum zu sehen und doch durch seinen Glanz auffällt. Seifenblasen haltbar und tragbar zu machen scheint wie die Erfüllung eines Kindertraumes zu sein.

Auch ihre Liebe zu Wasser und Meer kommt in ihren Schmuckstücken, die sich durch eine klare Formensprache auszeichnen, zum Ausdruck. Ihre luftige Schmuckkollektion Bubbles erscheint so, als sei die Trägerin gerade dem Bade entstiegen und habe den Badeschaum zu einem Schmuckstück arrangiert mitgenommen. Dabei wird der Anschein von edlem Schmuck, Perlen und üppigen Colliers geschaffen. Der Schmuck ist so leicht, dass man ihn kaum auf der Haut spürt - Schmuck wie ein zarter Lufthauch und pures Licht. Ihre Arbeiten aus Gold und Silber orientieren sich oft an amorphen Formen des Meeres und maritimen Motiven, durch
die ungewöhnlich geschliffene Edelsteine zur vollen Geltung gebracht werden. Sabine Lang hat dabei ein besonderes Faible
für der Natur entliehene Oberflächenstrukturen, das sich vor allem in einem variantenreichen Werk aus Ringen und
Manschettenknöpfen niederschlägt. Eine Technik liegt ihr dabei besonders am Herzen, der Sepiaguss. Dabei wird das heiße
Metall in den vorbereiteten Schlup des Tintenfischs gegossen. Die Strukturen, die sich im Schulp befinden formen sich auf das
Metall ab, sind individuell wie ein Fingerabdruck und jedes Schmuckstück damit eine Besonderheit.

 

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© Ulrike-Sabine Möller