Ausstellungsdauer 10.01.-12.03.2020

HINRICH JW SCHÜLER „Durch die Wüste ans Meer“ - Malerei

MICHAEL HITSCHOLD - Skulpturen

Das neue Ausstellungsjahr beginnt mit kraftvollen und sehr präsenten Arbeiten zweier Künstler.

Ob mit dem klassischen Tafelbild oder den raumgreifenden klassisch mit Hammer und Amboss geschmiedeten Stahlskulpturen – erreichen beide Künstler einprägsame Eindrücke.

 

Hinrich JW Schüler (*1964 Wittmund/Nordsee) war nach dem Kunststudium an der Universität Oldenburg freischaffend als Künstler tätig in Hamburg und Schwäbisch Gmünd, er lebt und arbeitet seit 2005 in Düsseldorf. Die Malerei Hinrich JW Schülers ist inspiriert von Licht und Weite norddeutscher, amerikanischer und australischer Küsten- und Wüstenlandschaften, Farbe und Raum sind dabei bestimmende Elemente. Werke Schülers befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Der Künstler erhielt bereits mehrere Stipendien im In- und Ausland und zeigte seine Werke in zahlreichen Galerien und Kunstvereinen in Deutschland, Europa, USA.

 

 „Wüsten, Küstenlandschaften, endlose Weiten und karge Orte interessieren mich schon seit jeher. Im Atelier findet beim künstlerischen Schaffen eine Reduktion auf das Wesentliche statt. Die auf diese Weise entstehenden Werke loten Verbindungen und Übergänge zwischen realer Naturanschauung und Abstraktion aus, bewegen sich in diesem spannungsvollen Grenzbereich und ziehen daraus ihre Energie. Die Gemälde zeigen dabei kein (foto-) realistisches "Was-ich-gesehen-habe", sondern spiegeln atmosphärische Erfahrungen wider. Persönliche Erlebnisse werden Anlass zur Malerei, nicht die Absicht einer genauen Abbildung des Vorgefundenen“ (Hinrich Schüler)
 

Bildorte werden geografisch nicht festgelegt, klare Größenverhältnisse oft vermieden – somit bleiben die „Landschaften“ Hinrich Schülers auf eine vielfältige Art lesbar und erlebbar. Das gemalte Bild, entstanden durch aufwendige altmeisterliche Lasurschichttechniken, verbunden mit Arbeitsweisen experimenteller Malerei, bezeichnet keinen Ort, es wird zum Ort, in welchen der Betrachter seine eigenen Phantasiegebilde „hineinsehen“ kann.

 

Michael Hitschold wurde 1970 in Chemnitz geboren und wuchs ab 1985 in Coburg auf. Nach seiner Ausbildung im Bereich Metall-Gestaltung in Dresden und Berlin, mit Zeiten an der „Akademie der Künste“ in Berlin, folgten Studienreisen nach Italien, Spanien, Südafrika, Namibia und Nord- und Süd-Amerika.

 

Er war längerfristig im Bereich Metall-Gestaltung in Dresden, Kapstadt, Berlin und Los Angeles beschäftigt, bis er sich im Jahr 2001 in der Altmark/Sachsen-Anhalt niederließ. Seit Anfang 2019 lebt Michael Hitschold in Alt Karin/Mecklenburg-Vorpommern. In den letzten Jahren entwickelte er die Idee durch Metallskulpturen den Gedanken der  Hansestädte wieder zu beleben..

 

Meine Grundidee der HANSESPLITTER ist die, dass sich bei dem „Zerfall“ des ehemaligen Hansebundes die dadurch entstandenen Splitter verteilten und sich heute in den alten Hansestädten als Nachweis ihrer Mitgliedschaft in der Hanse wiederfinden. Jede Hansestadt hat so einen (ihren) HANSESPLITTER – als Erkennungsmerkmal, um ein „Ganzes“ zwischen allen herzustellen….

Das Projekt basiert auf dem Gedanken, durch das Platzieren der HANSESPLITTER in den verschiedensten Hansestädten weltweit ein Symbol der Verbundenheit zu setzen. Die HANSESPLITTER sind aus einem gebrochenen Kreis (Ring-Verbund der Hanse) neu erschaffene Formen. Die Form symbolisiert einerseits den Zerfall der Hanse, aber lässt diese eben in neuer Form HANSESPLITTER fortbestehen. Einzelne „Splitter“ in verschiedenen Hansestädten sollen den ehemaligen Bund der Hanse kulturell wieder aufleben lassen. Es ist ein Gesamtkunstwerk aus vielen einzelnen Teilen/“Splittern“.

(Michael Hitschold )

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© Ulrike-Sabine Möller