Ausstellungsdauer 07.06. -24.07.2018

MICHAEL HEGEWALD - Malerei / Zeichnungen

CORNELIA VÖLKER - Schmuck

MICHAEL HEGEWALD, Künstler der renommierten Berliner Malerszene um Dietrich Noßky, Dieter Goltzsche, Haald Metzkes und Achim Böttcher, stellt nach 2013 und 2014 das dritte Mal in der GALERIE MÖLLER aus.

Er studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, an der er u.a. jetzt selbst als Dozent arbeitet.

Der 1955 geborene Maler hat seinen künstlerischen Fokus auf das Meer gerichtet. Dabei ist es nicht das Wasser, das ihn inspiriert, es markiert lediglich den Horizont, sondern die Küstenarchitektur der Promenaden und Plätze davor. Dem entsprechend ist es nicht die herkömmliche Küstenlandschaft, die den Betrachter erwartet, sondern eine sehr eigenwillige Sicht auf diesen Landstrich, den er als Metapher für sein Streben nach Harmonie, mediteraner, meditativer Ruhe und Entspannung entspricht.

Er baut sich in seinem Berliner Atelier seine Sehnsuchtsorte selbst im Bilde. Sie erscheinen wie Stillleben.  Arbeitsaufenthalte in Frankreich, Italien und Spanien boten Anregungen, denen er konkrete lokaltypische Häuserformen, Baukörper, reduzierte Vegetationen von Palmen oder Bananen entnimmt. Fast immer konstruktiv, sehr selten von reinen Farbverläufen bestimmt. Kuben, Rundungen, Dreiecke, Linien, als Farbflächen spannungsvoll kontrastreich mit hell/dunkel gegeneinandergesetzt, oder von verhaltener farbiger Tonigkeit zumeist von Grauabstufungen geprägt, fügen sich zu Bildern die eine permanente Stimmung von „Sonntagmittag in Frankreich“ erzeugen.

Die Menschen scheinen Siesta zu halten. Bestenfalls erinnert ein Stuhl, ein abgelegtes Tuch oder der Schriftzug „Sergio“ oder “Lola“ an ihre Existenz.

Michael Hegewald ist in erster Linie Vollblutmaler.

Seine Bilder entstehen in einem langen Malprozess bei dem er mit der Farbe modelliert, auch experimentiert, obwohl sie durchgehend tonig und in Abstufungen nur weniger Farben von grau bis weiß, violett bis blau gemischt und aufgetragen wird.

Es entsteht eine lebendige Oberflächenstruktur von lasierendem bis stark pastösem Duktus, die nachvollziehen lässt, dass Michael Hegewald kein Maler der „schnellen Würfe“ ist.

Seine mit schwarzer Tusche oder Graphit ausgeführten Zeichnungen

bringen eine zusätzliche Leichtigkeit in die Ausstellung.

 

Viele private und öffentliche Sammlungen, wie das Märkische Museum und die Sammlung der Berlinische Galerien können auf Werke von ihm verweisen.

Neben seinen eigenen künstlerischen Fähigkeiten ist er durch sein Talent als Lehrender und Organisator sehr gefragt für die Leitung von Projekten im In- und Ausland und unterreichtet an mehreren Berliner Hochschulen und Universitäten.

 

Ebenfalls aus Berlin kommt die Schmuckdesignerin CORNELIA VÖLKER. Auch ihre Handschrift, ihr persönlicher Stil ist in hohem Grade wieder erkennbar.

Sie sagt selbst über ihre Arbeitsweise: „In meiner eigener Werkstatt werden unikate Schmuckstücke aus Sterlingsilber (925/-), Feinsilber, Feingold, Rotgold und Gelbgoldlegierungen (585/-, 750/-, 900/- Gold) hergestellt. Die unterschiedlichen Edelmetalllegierungen (außer Platin), verbunden mit unterschiedlich gestalteten Oberflächen (z. B. hell-dunkel, glänzend-matt), bilden einen spannenden Kontrast und ergeben teilweise eine dreidimensionale Wirkung.

Ausgefallene Steinformen und Schliffe, ausgesuchte Rohware, interessante Einschlüsse oder „Fehlfarben“ sind bevorzugte Merkmale der in meiner Schmuckschmiede verarbeiteten und gefassten Edelsteine:

Faszinierende Opale aus Australien und Mexiko (Boulderopale, Matrixopale, Feueropale, etc.), außergewöhnlich schöne Aquamarine,

Turmaline aus Brasilien und Madagaskar, Karneole und Granat,

alte Korallen aus Tibet, Lapislazuli, Korunde (Saphire und Rubine) aus Indien, Zitronenchrysoprase und Tigeraugen verarbeite ich hauptsächlich im Cabochon-Schliff. Selbstverständlich nutze ich auch lupenreine Qualitäten von Brillanten, Diamanten (der ungeschliffene Brillant), Smaragden oder z. B. Peridot/Olivin.“

 

Sie erschafft Schmuckstücke, die weder penibel kleinlich noch künstlerisch aufgesetzt erscheinen.

Typisch für sie ist die Verwendung von Silber und Gold in Kombination mit edlen Steinen in einem Schmuckstück.

Aus den Unikaten der Natur entstehen, mit großer Achtung vor diesen Naturwundern, ihre Unikate, die dem vorgegebenen folgen und die doch

am Ende typische Völkerschmuckstücke sind.

Ihr Schmuck ist in seiner Qualität eine Quintessenz aus solidem Handwerk, gestalterischer Disziplin und subjektivem Ausdruck

 

Alltagstaugliches, aber nicht alltägliches Design in bester Qualität steht bei der Schmuckschmiede Cornelia Völker-Leu im Vordergrund.

 

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© Ulrike-Sabine Möller