Heike Roesner - "Geschichten aus Papier"

"Die dagelassenen" - OFFERTE - Künstler der Galerie

Ausstellungsdauer 13.07. – 22.08.2017

 

Auch wenn Warnemünde voller Besucher ist, wird die GALERIE MÖLLER von vielen als eine Oase der Ruhe, Entspannung und des Kunstgenusses wahrgenommen.Die Sommerausstellung bietet dafür vielseitige Anregungen.

 

Heike Roesner sagt über ihre Arbeiten:

„In meinem Atelier, der ROESNEREI, entstehen Geschichten aus Papier – genauer gesagt aus den unterschiedlichsten Papieren, die man sich vorstellen kann: Alten und neuen, gebrauchten und ungebrauchten, edlen und banalen, merkwürdigen und alltäglichen.

In der Technik des Papiermaché verwandeln sich diese Werkstoffe in Figuren und Episoden, die mir im Leben begegnen oder mich beschäftigen. Manchmal führt dies zu bizarren Geschichten, in deren Verlauf spezielle Persönlichkeiten, wie z. B. die Hirschdamen und -herren geboren werden.

Papier ist meine Leidenschaft und ich liebe die Arbeit mit diesem wunderbaren Material über alles.“

 

Heike Roesner, 1959 als Heike Rittendorf in Düsseldorf-Kaiserswerth geboren, absolviert nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Übersetzerin für Englisch und arbeitet fünf Jahre als Fremdsprachenkorrespondentin bei einer renommierten amerikanischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf. Von 1980 bis 1985 studiert sie an der Gesamthochschule Duisburg Kunst und Musik. Da ihre Begabungen und Liebe zur bildenden Kunst, wie zur Musik gleichermaßen stark ausgeprägt sind, entwickelt sie ihre künstlerische Kreativität parallel in beiden Bereichen und bezieht aus ihnen wechselseitige Impulse.

Sie wirkte in verschiedenen Bands mit, spielt Saxophon und arbeitete als Sängerin.

Seit 2012 ist sie ausschließlich freiberuflich als bildende Künstlerin tätig.  Es ist ihre zweite Personalausstellung in der Galerie.

 

Hinter dem Titel „die dagelassenen“ verbergen sich Arbeiten von Künstlern, die eine Ausstellung in der Galerie hatten und von denen sich die Galeristen nach Beendigung nicht restlos trennen konnten.

Christian Miene mit seinen „holz-art“ Reliefs gehört zu den markantesten Künstlern der Galerie. In seinen Arbeiten verschmelzen die Grenzen zwischen bildender und angewandter Kunst. Inge Jastrams Grafik, Radierungen, z.T. kolloriert und Aquatintaradierungen, die sich hauptsächlich mit Frauen heiter- ironisch, bis erotisch beschäftigt gehört zu dem Besten, was die norddeutsche Grafik zu bieten hat. Von Moritz Götze werden Siebdrucke und Emaillearbeiten gezeigt. Über den Sommer hat er in der Jakobi-Kulturkirche in Stralsund eine Ausstellung mit dem Titel „DEUTSCHE BILDER- von Martin Luther, bis Friedrich der II“. Von Annegret Fahr werden drei Zeichnungen gezeigt. Seit 2001 beschäftigt sie sich in erster Linie mit der Zeichnung. Diese Art zu arbeiten ist für sie der unmittelbarste und spontanste Ausdruck Erlebnisse und Beobachtungen zu verarbeiten.

Von den Malern ist der Berliner Michael Hegewald mit Reisebildern zu sehen. Schon immer vom Meer als Sehnsuchtsort fasziniert, entstanden die menschenleer Küstenlandschaften und Häfen im Ergebnis seiner Reisen nach Frankreich, Portugal, Polen und Italien.

Im nächsten Jahr gibt es wieder eine Personalausstellung mit seinen Arbeiten.

Britta Naumann stellt Landschaftsbilder, auch für Sie ist das Meer

bleibende Inspirationsquelle, in der für sie typischen Mixed Media Technique aus, bei denen sie Collageelemente mit Malerei unter der Verwendung von Naturmaterialien einsetzt. Eine Gartenplastik „Froschkönig“ in Mosaikklebetechnik bezieht den Galeriehof in die Ausstellung ein. Der Norweger Olav Thune, der 2018 erneut eine eigene Ausstellung haben wird, ist mit naiven, kleinformatigen Ölbildern zu sehen.

Er sagt: „ Ich probiere durch meine Bilder die Einzigart und Verletzlichkeit von Einzelmenschen, Tieren und der Natur darzustellen. Was ich gerne vermitteln möchte ist, dass wir mit uns selbst und mit der Umwelt mit Rücksicht umgehen sollten.“

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© Ulrike-Sabine Möller