GALLERIE MÖLLER
GALERIE MÖLLER Warnemünde
     GALERIE MÖLLER    Warnemünde

nächste Ausstellung

 

27.01.2022 - 08.03.2022

MICHAEL HEGEWALD

Malerei

 

 

 

VON DER OSTSEE UND DEN ANDEREN MEEREN

MATHIAS BUSS

Zeichnung und Malerei

GALERIE MÖLLER

16.12.21 -  25.01.2022

 

Eröffnung am 16.22.2021 um  19.00 Uhr durch den Rostocker

Jazzgitarristen WOLFGANG SCHMIED

 

Der bildende Künstler und Architekt Mathias Buss arbeitet seit Jahren in unterschiedlichsten Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Arbeit zeichnet sich durch ein interdisziplinäres Profil aus, das sich von der Architekturpraxis kommend über die geisteswissenschaftliche Forschungsarbeit (Ästhetik) bis hin zur bildenden Kunst (Malerei und Zeichnung) erstreckt. Entsprechend ist das Erfahrungsspektrum so vielfältig, wie in sich geschlossen. Die Arbeits- und Lebensorte sind zurzeit Weimar und Rostock sowie Kairo und Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate). Während seine Ausstellungen u. a. schon in Berlin, Kairo, Alexandria, Luxor, Dubai, Wien und Brüssel zu sehen waren, befinden sich seine Arbeiten im Besitz privater und öffentlicher Sammlungen im In- und Ausland. 2012 präsentierte sich Deutschland mit seinen Arbeiten zur GERMAN WEEK in Kairo.

 

Die ausgestellten Arbeiten zeigen die Ostsee und die anderen Meere mit ihren unverwechselbare Naturräumen, historischen Stätten und Landmarken. Mathias Buss ist dem Geist des Ortes, dem Genius loci, auf der Spur - meist mit zarten, aber ausdrucksstarken Pastellen. Seine Sehnsucht nach dem unverfälschten Naturerlebnis, nach Stille und Kontemplation ebenso wie nach menschlicher Behauptung auf und an dem Meer stillt er mit ausgedehnten Reisen und Segeltörns, deren Erfahrungen er in seiner Kunst verarbeitet.

 

Einerseits führte es ihn durch 8 Länder, 11 Breitengrade auf  2.500 Seemeilen in 3 Monaten: Mit dem Segelboot war Mathias Buss auf der Ostsee unterwegs - auf dem Meer seiner Herkunft. Ihren nördlichsten Punkt zu erreichen, hatte er sich als Ziel gesetzt. Zusammen mit einem Segelfreund startete er am 54. Breitengrad bei Warnemünde, machte in Polen, Russland (Kaliningrad/Königsberg), Litauen, Lettland, Estland, Finnland und Schweden fest und landete im hohen Norden des 65. Breitengrades. Entstanden sind Bilder und Texte (Verbalskizzen) als eine Reise durch die Natur- und Kulturgeschichte sowie als Einblick in die landschaftliche Weite  und menschliche Vielfalt. Die Arbeizen zeigen Landschafts-szenarien, Stadtsilhouetten und Farbimpressionen: Übergänge, Grate, Momente, Stationen im Prozesshaften, Sichtbares und Unsichtbares. Ausschließlich sind die Arbeiten auf dem Boot und in der Landschaft entstanden. Sie haben den Stil der Impression und Flüchtigkeit. Jede nachträgliche Bearbeitung im Atelier würde ihnen etwas nehmen: Die Gunst des Augenblicks.

 

„Mathias Buss ist ein Meister von Situationen, deren zeitliche Begrenztheit er virtuos in einem Zuge zu erfassen weiß.“ –

so beschreibt es der Berliner Philosoph und Buchautor Prof. Dr. Udo Tietz.

 

Andererseits führen die Bilder der Ausstellung den Betrachter auch an ferne Ziele (andere Meere), wobei sich im Fernen Nahes verwirklicht und im Gegenwärtigen Vergangenes fortlebt. So sprechen in den Bildern die uns fernen Kulturen an, wie sie den Künstler gebildet, sich in ihm gemischt und wiederum geklärt haben. Während die Bilder und ihre dahinterliegenden Geschichten von einem Geist des Ganzen durchdrungen sind, verhelfen sie zur Annäherung – bei aller scheinbaren Entfernung von Zeit, Raum und Verständnis. Fast jedes Bild enthält die Geschichte einer Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und verschiedener Religionen: es sind Lebensgeschichten aus einer – für den Künstler – vertrauten Fremde.

 

 „Forschend, liebend, schauend, nie fertig, dem ewigen auf der Spur: Mathias Buss.“ – (Gerhard Stromberg / GOLDBERGKUNST)

 

Dabei nehmen die Bilder den Betrachter mit auf die Reise zu vergessenen und geheimnisvollen Orten in Nord und Süd, die es in unserer lautstarken und schnellen Welt zu finden und wieder zu entdecken gilt.

 

„Seine Ausstellungen haben den Ruf des Künstlers als Maler zarter und zugleich ausdrucksstarker Pastelle begründet. Es gelingt ihm, die Sehnsucht nach Natur und Stille auszudrücken.“

(NDR - Norddeutscher Rundfunk)

 

So wird der Ausstellungsraum wie ein Reisetagebuch und Logbuch erlebter Augenblicke dienen, der ein Teil zur Verbindung unterschiedlicher Kulturen beitragen kann.

Anschließende Stationen der Ausstellung werden u.a. sein: Gallery CSL International Stettin (Polen) sowie das Museum of the World Ocean (Музей Мирового океана) in Königsberg (Russland) sein. 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ulrike-Sabine Möller