GALLERIE MÖLLER
GALERIE MÖLLER Warnemünde
     GALERIE MÖLLER    Warnemünde

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17.11.1922 - 03.01.2023

CHRISTIAN HEINZE

Malerei/Grafik

 

 

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Ausstellung im vorletzten Jahr der GALERIE MÖLLER

17.11.2022 - 03.01.2023

 

 

 

 

 

Eröffnung am 17.11. um 19.00 Uhr

Den musikalischen Part hat Jacqueline Boulanger übernommen.

 

Der Künstler mit der über Jahrzehnte umfangreichsten ständigen Präsenz in der Galerie ist CHRISTIAN HEINZE. Eine treffliche Symbiose zwischen Galerist und Künstler, nicht zuletzt im Interesse des Publikums und der glücklicherweise zahlreichen Käufer.

Er ist der Künstler, der das in dieser Lage begehrteste Motiv, die Ostseeküste, speziell auch Warnemünde, zu einem seiner Hauptthemen gemacht hat und es mit einem hohen künstlerischen Anspruch und großer kreativer, experimenteller und handwerklich solider Könnerschaft umsetzt.

Deshalb war es uns ein Bedürfnis ihm anlässlich seines 75. Geburtstages am Ende dieses Jahres, als Startausstellung in unsere 30. Jubiläumsjahr, diese Ausstellung auszurichten.

Geboren ist er 1941 in Dresden, wo er auch in den 60 iger Jahren an der Hochschule für Bildende Kunst Malerei studierte. Seit 1966 ist Potsdam seine Heimat und auch ein weiteres Thema in seinem künstlerischen Schaffen. 

Seine Kunst wurde oft als gegenständlich bezeichnet, was zwar nicht verkehrt ist, aber wieder einmal zeigt, wie oberflächlich solche Einordnungen sein können. Sicher ist die Natur und Architektur seiner Umgebung, seine bevorzugten Reiseziele, wie die Ostsee oder Afrika, Anlass zum Pinsel, zur Radiernadel oder Papier und Klebstoff zu greifen, aber was er daraus macht und wie er es macht ist eben diese andere Ebene, die vom Abbild zum eigenständigen  Werk ala Heinze führt.

Zuerst freut sich der Betrachter über das Wiedererkennen eines Motivs.

Aber der Reichtum der Details, das subtile Zusammenspiel von Farbtönen und Schattierungen, das experimentelle Verwenden verschiedenster Techniken, oft in einer Arbeit, gepaart  mit der sichtbaren Freude am Gestalten, prägen sich nachhaltig ein.

„Das vordergründig Schöne wird schlicht und konkret, das Gefällige gerät zu hintergründiger Ironie, der objekthafte Gegenstand zu einem Moment der Realität“

Typisch für Christian Heinze ist, dass er für die Entstehung einer Arbeit selten nur eine künstlerische Technik verwendet. Beeindruckend ist, dass er bei der Verwendung nur einer Druckplatte mit jedem Druck ein völlig unterschiedliches Ergebnis erreicht mit  immer wieder neuen Farbvariationen und damit neuen Stimmungen, die von sonnendurchflutet, bis winterlich herb ausfallen können. In anderen Fällen entstehen Farbgrafiken durch das übereinander drucken z.B. von drei Platten in unterschiedlicher Reihenfolge.

Ob man sie Mischtechniken oder Collagen nennt - in jedem Falle sind es Unikate bei deren Anblick sich seine offensichtliche Freude an dem Spiel der Variationen nachempfinden läßt.

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© Ulrike-Sabine Möller