GALLERIE MÖLLER
GALERIE MÖLLER Warnemünde
     GALERIE MÖLLER    Warnemünde

nächste Ausstellung

 

06.10. - 15.11.2022

CHRISTIAN MIENE

STEPHANIA MIENE

Künstlerpaare

Holz und Malerei

 

Ausstellung:

KARL-HEINZ MOELLER (1950 -2020)

Mediterrane Malerei

 

Eröffnung am 25.08.2022 um 19.00 Uhr

Es spricht die Berliner Galeristin und Kuratorin der Ausstellung

Frau DR. PETRA LANGE.

Es spielt der Gitarrist GREGOR SIEGMUND

 

 

Das Mittelmeer, der mediterrane Lebensraum – vornehmlich Italien und Griechenland – haben KARL-HEINZ MOELLER stets fasziniert. Hier fand er ein Reservoir von Motiven,

bestehend aus Architektur, Landschaft und Meer. Vor allem das besondere Licht, das allen realen Gegenständen und Gegebenheiten eine besondere Ausstrahlung verleiht, war ihm

eine Quelle für seine malerischen Entsprechungen.

Seine Bilder vermitteln und bereiten zugleich ein vielfaches Seherlebnis, das die Gefühlswelt anregt, Sehnsucht entfacht und Freude an der stillen Poesie seiner Farbarrangements entstehen lässt.

KARL-HEINZ MOELLER wurde 1950 in Wismar geboren. Ausstellungen gab es in den Jahren 1976 bis 1980 in Wismar, Rostock, Greifswald, und Berlin (Ost).

1980 Verhaftung durch die Staatssicherheit wegen Vorbereitung der Republikflucht“ und Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis. Nach eineinhalbjähriger Haft Ende 1981 wurde er von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft. Seit 1981 lebte er freischaffend in

Berlin (West) und jährlich viele Wochen in Norditalien. Ab 2015 wurde Griechenland, der Peloponnes, sein Lebensmittelpunkt.

Er verstarb nach kurzer schwerer Krankheit im Herbst 2020.

Die Malerei von KARL-HEINZ MOELLER charakterisieren verhaltene Farbstimmungen.

Er huldigt die Stille, scheint in allem das Moment der Ruhe zu finden. Seine Landschaften kennzeichnet der Kontrast zwischen einer kraftvollen Vegetation und dem strahlenden Azur. Besonders die Küstenabschnitte der italienischen Riviera und im Südwesten des Peloponnes die Strände steigern sich vom unmittelbar erlebten Anblick zu einem in der Malerei dann existenten fast metaphysischen Bild.

Auch sind es die unzähligen Ockertöne der lichtfassenden Architektur, die schattenreichen Gassen, die sein malerisches Verlangen herausfordern. Meisterlich wie sich in Farbverläufen

Steinstrukturen und -oberflächen wiederfinden lassen.

Der Himmel sich auch hier artikuliert 

– in seinem lebensfrohes Blau.

Die Ausstellung präsentiert einen Ausschnitt des Gesamtwerkes, er umfasst die Jahre 2005-2017.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ulrike-Sabine Möller