GALLERIE MÖLLER
GALERIE MÖLLER Warnemünde
     GALERIE MÖLLER    Warnemünde

12.08. - 21.09.2021

MANFRED GABRIEL

Malerei

CLAUDIA BÄTGE

„Farbenfroh“

Schmuck

FAKTENSAMMLUNG

 

Die GALERIE MÖLLER, die erste Privatgalerie Rostocks, feiert am 31.07.2021 ihr 35 jähriges Bestehen.

 

Sie ist damit das älteste „Geschäft“ am Alten Strom, wenn nicht sogar in ganz Warnemünde.

Zuvor war ich 10 Jahre im Künstlerbund in Magdeburg Verbandssekretär baute als Kunstwissenschaftler die dortige Verbandsgalerie mit auf.

Da das Interesse am Galeristenberuf schon immer vorhanden war, doch meine Aktivitäten im Verband von den „örtlichen Organen“ nicht mehr geduldet wurden, mein Mann und ich ohnehin zur Küste zurück wollten, nahm ich das Angebot in Rostock die „Galerie am Boulevard  zu übernehmen an.

Das zerschlug sich und so entstand

 

1984   die Idee und die Konzeption für eine Galerie in Warnemünde

1985   nach langem Kampf endlich die Zuweisung für einen Gewerberaum

1986   fand am 31.07. die Eröffnung der 33. Galerie des Staatlichen Kunsthandels der DDR mit „Collagen Rostocker Künstler“ und Schmuck von Renata Ahrens aus Bad Doberan statt.

1990   im Februar stellte ich als erste Galeristin der ehemaligen DDR einen Antrag.

Kunst-Handel der DDR wurde in eine GmbH umgewandelt, über deren Immobilien die Treuhand verfügte; also auch über unser Haus am Alten Strom.

1993   am 6. Mai konnte ich nach dreijährigem Ringen gegen den Widerstand der Treuhandgesellschaft die erste Privatgalerie Rostocks eröffnen.

 Fortan unter der GALERIE MÖLLER.

1994   bis 95 erfolgte in einem halben Jahr der Neubau des Galerie- und Wohnhauses. In dieser Zeit haben wir die Galerie im Hausbaumhaus in der Wokrenter Strasse weitergeführt.

1995   am 6. Juli die Wiedereröffnung der Galerie in Warnemünde.

 

Seit der Gründung 1986 wurden alle 6 Wochen donnerstags um 19.00 Uhr mit Livemusik und kunstwissenschftlichen Einführungen neue Ausstellungen eröffnet.

Inzwischen umfasst unser Angebot mehr als 100 Künstler fast aller Genres.

Ca. 780 Künstler haben in ca. 300 Ausstellungen ihre Arbeiten präsentiert.

Neben Personalausstellungen gab es viele thematische Ausstellungen. Ausstellungsreihen, wie „Vielseitige Künstler“  „Künstlerfamilie“ „Kunst aus Schweden“ oder „Kunst aus Lateinamerika“ waren in der Galerie zu sehen.

Einige Jahr war ich auch in Schweden aktiv, habe z.B. auf der Insel Öland Ausstellungen, wie „Künstler sehen Barlach“ gezeigt oder zusammen mit Thomas Milroth einem schwedischen Kuntstwissenschaftlerkollegen an dem Projekt „Wasserwege“ gearbeitet.

Außerhalb der Galerie konnte ich Ausstellungen und Kunstevents in Firmen, Praxen Banken und Kanzleien veranstalten.

Andernorts haben wir unsere Künstler der Galerie z. B. in der Landesvertretung Mecklenburg Vorpommerns in Berlin, der „Galerie Himmelreich“ in Magdeburg oder der „Neuen Greifengalerie“ in Greifswald ausgestellt.

Für die Uni Rostock durfte ich die Schaffung von  Rektorporträts von der Idee, der Künstlerauswahl bis zum fertigen Porträt der Magnifizenzen für die Ahnengalerie beraten.

 

Viele Jahre haben wir Symposien, auch mit internationaler Beteiligung in Warnemünde veranstaltet.

„Den Morgenlandfahrern gewidmet“ nach Herrmann Hesses „Glasperlenspiel“  war eine große Installation auf der 1. Bastion direkt vor unserer Haustür, die wir mit Künstlern, Kindern und interessierten Passanten gebaut haben. das fand während der Ausstellung „Auf Schiffs –Art“, einem genreübergreifendes Projekt, statt.  

Für diese Ausstellung mussten wir  Räume im damaligen Klubhaus der Warnowwerft mieten, da das landesweite Interesse an der Ausstellung den Rahmen unserer kleinen Galerie sprengte.

„Decade Grande“ und das „Fahnensymposium“  als Symposien mit internationaler Beteiligung waren weitere Eckpunkte der Galerieaktivitäten.

Die ersten Buchprämieren des Chirurgen und Aphoristikers Dr. Klaus gaben wir den Rahmen.

usw. usw.

Am Wichtigsten waren und sind aber die Künstler, die wir ausstellen. Malerei, Grafik, Plastik, Objekten und unikater Schmuck waren von Anfang an die Schwerpunkte unserer Arbeit.

Analog der meisten internationalen Ausstellungshallen und Museen, die Museumsshops führen, wird auch bei uns neben Schmuck auch Design und Kunsthandwerk angeboten.

Das Profil hat sich in 30 Jahren bewährt und sichert die Existenz der Galerie und der durch uns vertretenen Künstler. Uns, dazu gehörten  bis 1990/91 vier Mitarbeiter. Seit 18 Jahren sind es mein Mann, Peter Möller und ich.

 

Da die Galerie vom KunstHANDEL lebt, wären all die Aktivitäten nicht ohne unser Publikum, das uns schon seit Jahrzehnten die Treue hält, möglich.

Viele Stammkunden von Berlin, Hamburg, Kassel bis Connecticut kommen immer wieder  und freuen sich, dass es die Galerie immer noch gibt.

Kürzlich sagte ein Kasseler Stammkunde. „Wissen Sie, weshalb ich meine Bilder immer bei Ihnen kaufe ? Sie verkaufen Kunst so unspektakulär.“

 

Ziel ist das 40. Galeriejubiläum 2026.

Und danach ? Mal sehen…

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© Ulrike-Sabine Möller